„Wir von der Bürgerbewegung Bergwinkel sind nach wie vor dafür, dass das Bauwerk, welches jetzt neu geplant ist, sich dem Stadtbild der Stadt Schlüchtern anpasst“, so der Fraktionssprecher der Bürgerbewegung Bergwinkel, Hans Konrad Neuroth.

Dem Vernehmen nach soll zumindest derzeit vorgesehen sein, dass das Bauvorhaben doch etwas anders dimensioniert werde, angeblich sind zwei Meter weniger in der Planung und auch an eine Eingrünung sei gedacht. Wenn man sich das ursprüngliche Gebäude, welches im Jahr 1972 geplant und errichtet worden sei, vor Augen führe, so gelte es festzustellen, dass sich dieses unter keinem Aspekt in die Stadt eingepasst habe.

Derartige Fehler sollten, so der Neuroth weiter, nicht nochmals wiederholt werden. „Wir wünschen uns, dass mindestens eine fünfgeschossige noch besser eine viergeschossige Bauhöhe umgesetzt wird. Wir wollen nochmals betonen, dass wir es selbstverständlich begrüßen, dass die Kreissparkasse in Schlüchtern ihren Standort beibehält, Fusionierungspläne mit der KSK Gelnhausen nicht mehr in Rede stehen und die ’neue Mitte‘ gestärkt wird; wir sind weiter sehr erfreut darüber, dass die traditionsreiche Schlüchterner Firma Jökel Verantwortung für diese Liegenschaft übernommen hat.“

Neuroth erinnerte nochmals daran, dass im Rahmen einer Umfrage durch die BBB ein Großteil der Befragten dafür gewesen sei, dass das Gebäude maßvoller umgesetzt werde. Hinsichtlich des Abrisses des Langer-Areales müsse man weiter die Frage stellen, ob derzeit überhaupt schon eine rechtsverbindliche, endgültige und auflagenfreie Abrissgenehmigung von der zuständigen Behörde erteilt worden sei. Wichtig sei es ferner, geeignete Lärmschutzmaßnahmen für die Dauer des Abrisses zu veranlassen. Entsprechende Beschwerden habe es bedauerlicherweise schon gegeben.