Die Bürgerbewegung Bergwinkel hat für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Schlüchtern zwei Anträge vorbereitet.

Ein Antrag ist ein Prüfauftrag an den Magistrat. Dieser wird beauftragt, zu untersuchen, ob in Schlüchtern die Ausweisung eines weiteren Schrebergartengeländes sinnvoll und möglich ist. Dabei soll insbesondere, so die Idee der Bürgerbewegung Bergwinkel, geprüft werden, ob ein Bedarf in Schlüchtern vorhanden ist. „Gerade in Corona-Zeiten hat sich in anderen Gemeinden herausgestellt, dass wieder ein entsprechender Bedarf für derartige Schrebergartenplätze vorhanden ist. Allerdings müssen die Pachten auch angemessen und für jedermann erschwinglich sein. Da es in Schlüchtern verschiedene Gebiete dieser Art gibt, dem Vernehmen nach in anderen Regionen sogar Wartelisten existieren und darüber hinaus ein Gelände gegebenenfalls einer anderen Nutzung zugeführt werden soll, ist es sinnvoll, diesen Fragen nachzugehen“, so die Bürgerbewegung.

Eine zweite Initiative der Bürgerbewegung betrifft den Stadtteil Elm. „Dort sind durch Hochwasser erhebliche Schäden insbesondere beim Zementwerk entstanden. Es ist erforderlich, dass künftige Hochwasserschäden verhindert werden müssen; daher sei auch zu prüfen, welche baulichen Maßnahmen nötig sind und ob es Zuschüsse für derartige Projekte gibt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Fotos: Das Fraktionsmitglied Michael Jahn (Elm) hat sich mit dieser Angelegenheit intensiv beschäftigt und auch Fotografien von den Folgen der damaligen Hochwassersituation gefertigt.